Schematherapie
Die Schematherapie ist ein integrativer psychotherapeutischer Ansatz, um tief verwurzelte emotionale Probleme und Verhaltensmuster zu behandeln. Sie vereint Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie, der Gestalttherapie und der Bindungstheorie. Im Zentrum der Schematherapie stehen die sogenannten Schemata – negative, oft unbewusste Denkmuster und Glaubenssätze, die in der Kindheit entstanden sind und das Verhalten sowie die Emotionen im Erwachsenenalter prägen.
Ein treffendes Bild für ein Schema ist die individuelle Brille, durch die jeder Mensch die Welt betrachtet. Die Welt erscheint durch rote Brillengläser anders als durch blaue.
Das Ziel der Schematherapie ist es, die Schemata zu erkennen, zu verstehen und zu verändern. Sich der eigenen Brille bewusst zu werden, ermöglicht eine neue Sichtweise und die Entwicklung hilfreicherer Bewältigungsstrategien. Durch erlebnis- und emotionsaktivierende Techniken unterstützt die Schematherapie, sich emotionale Grundbedürfnisse besser zu erfüllen, die Selbstregulation zu stärken und ein zufriedeneres Leben zu führen.
Zur Begleitung und Vertiefung Ihrer Schematherapie empfehle ich dieses Journal.